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Inflation, Kaufkraftverlust, Lebenshaltungskostenindex - diese und andere artverwandte Begriffe sollten für jeden eigenverantwortlichen Geldanleger nicht nur Schlagworte sein, die einen Party-Smalltalk "intellektualisieren", sondern eine erstrangige Grundsatz - Frage!


Wenn Sie einen bestimmten Betrag in einer Geldwertanlage (z.B. Sparbücher, Sparbriefe, Festverzinsliche Wertanlagen, Bausparpläne, Kapital-Lebenversicherungen, private Rentwenversicherungen usw.) anlegen, dann wird der Wert dieses Geldes durch die Inflation vermindert oder wie der Volksmund sagt, "von der Inflation aufgefressen." Denken Sie ruhig einmal über die folgenden Überlegungen nach: 

Sie wissen aus Ihrer eigenen Erfahrung, dass Sie heute nicht mehr das gleiche für Ihr Geld kaufen können, wie noch vor 10 Jahren. Das war übrigens schon immer so und nicht erst nach der Einführung des EUROS. Die Inflation wird uns vorgerechnet, indem man einen sogenanntenn "Warenkorb" zusammenstellt und danach beobachtet, wie sich die Waren in diesem Korb verteuern. Das wäre ja grundsätzlich gesehen in Ordnung, wenn in diesem Korb nur Dinge wären, die wir jeden Tag benötigen. In Wahrheit sind aber auch solche Waren darin, die wir uns wohl kaum täglich neu kaufen, wie z.B. Computer, HiFi-Anlagen, Videocameras etc. und die zudem, wie wir wissen, von Jahr zu Jahr billiger werden. Damit wird natürlich das gesamte Bild verfälscht. (Jede Hausfrau könnte ein Lied davon singen und würde sicher eine wesentlich lebensnahere Aussage liefern!). Doch so ist es nunmal mit den Statistiken. In diesem Fall wird die Statistik wieder einmal eben einfach nur "verschönt" oder "passend gemacht" und jeder Sparer von einem der wichtigen Aspekte bei der Wahl seiner Anlageform abgelenkt. Dieser Aspekt ist zwar für alle Sparer und Anleger wichtig zu beachten, aber insbesondere für alle, die langfristig für ihre Altersvorsorge sparen wollen. Für sie ist es ganz entscheidend zu wissen, wie sich die Preise für die Dinge entwickeln, die wir wirklich tagtäglich zum Leben benötigen. Und diese Preise haben sich bereits vor Einführung des EUROS in den letzten 25 Jahren um durchschnittlich 3 - 4 % pro Jahr erhöht. Anhand der folgenden Tabelle können Sie sehen, wie Ihr Geld tatsächlich immer weniger wird.             

ACHTUNG: Diese Tatsache wird von "Verkaüfern" von Geldanlage-Produkten (vornehmlich von Lebensversicherungsvertretern) sehr oft verschwiegen oder mit den Worten: "die Inflationn lassen wir mal außen vor..." bagatellisiert.

Inflationstabelle: Die reale Kaufkraft von 100 €

 Die Geldentwertungsraten für 100 € bei 3 - 12 % Kaufkraftverlust pro Jahr

 Jahre   3 % 4 % 5 %    6 %   7 %  8 %   9 %  10%11%12 %      
197,00   96,0095,0094,0093,00   92,00   91,00   90,00   89,00   88,00 
294,0992,1690,2588,3686,4984,6482,8181,0079,2177,44
391,2788,4785,4783,0680,4477,8775,3672,9070,5068,15
488,5384,9381,4578,0874,8171,6468,5865,6162,7459,97
5
85,87    

81,53       

77,38   
73,40  69,57  65,91  62,41  59,05  55,84  52,75 
6          83,29  78,27  73,51 69,0064,70 60,64 56,38  53,14  49,70  46,47      
780,7975,1469,8364,8660,1755,7951,6847,8344,2340,87
879,3772,1366,3460,9755,9651,3347,0343,0539,3635,97
976,0269,2463,0257,3152,0447,2242,8038,7435,0331,65
1073,74
66,27   

59,87   

52,87       

48,40    
43,44   39,85  34,87  31,46   27,85     
11        71,53   63,81 56,88  50,64  45,01  39,96  35,44  31,38  27,75  24,51  
1269,3861,2654,0447,6041,8636,7632,2528,2424,7021,57
1367,3058,8151,3444,7438,3933,8229,3525,4221,9618,98
1465,2856,4648,7742,0636,2031,1126,7122,8819,5616,70
1563,3258,20  46,33  39,54  33,67  28,62   24,31 20,59  17,41 
14,70           
16        61,42   52,03 44,01  37,17  31,31  26,33  22,12  18,56  15,49  12,94       
1759,5849,9541,8134,9429,1224,2220,1316,6813,7911,39
1857,7947,9539,7232,8427,0620,5018,3215,0112,2710,02
1956,0646,0337,7330,8725,1818,8616,6713,5110,92  8,82
2054,3844,19  35,84  29,02  23,42  17,35  15,17  12,16    9,72 
  7,76          

Wie Sie dieser Tabelle entnehmen können, schlägt die Inflation unerbittlich zu. Nach 20 Jahren wäre damit Ihr 100 € -Schein bei einer angenommenen Inflationsrate von nur 3% gerade einmal etwas mehr als die Hälfte wert. Wer also sein Geld auf dem Sparbuch liegen lässt, spart sich in Wahrheit arm." 

Wie das geht? - Schauen Sie selbst: Angenommen, Sie haben 1000 € auf Ihrem Sparbuch liegen. Bei einer Inflation von 3 % bedeutet das, dass Ihr Geld nach einem Jahr nur noch 970 € wert ist. Auf der anderen Seite haben Sie bestenfalls 2 % Zinsen bekommen, also 20 €. Damit haben Sie folglich durch die Inflation mehr Geldwert verloren, als Sie durch die Verzinsung gewonnen haben.


Aus diesem Grunde sollten insbesondere längerfristige Investitions- und Anlagemöglichkeiten (wie zum Beispiel für die Altersvorsorge), die nicht deuttlich über der Inflation liegen, sofort ausgeschlossen werden!

So wie die Inflation dem Geld schadet, so hilft sie den Aktien und Aktienfonds, denn damit haben Sie Anteile an einem Unternehmen, also Anteile an Gegenständen und Immobilien gekauft. Mit anderen Worten: Sie sind damit nicht mehr Kunde, sondern Miteigentümer bzw. Mitunternehmer! Wenn also durch die Inflation alles immer teurer wird, so steigt dadurch der Wert Ihrer Anlage. So einfach ist das! "Wer sein Geld langfristig und ertragreich anlegen will, kommt an der Aktie oder dem Aktienfonds nicht vorbei. Trotz Börsencrash ... und enttäuschter Hoffnungen bei vielen Anlegern - keine Geldanlage hat in den letzten Jahrzehnten mehr Gewinn gebracht als das Engagement an der Börse." (Verbraucher-Zentrale NRW, Die Aktienanlage, Düsseldorf, 1. Auflage, 2000)

Was wir bei Geldwertanlagen Inflation nennen, bezeichnen wir bei Sachwertanlagen darum Wertsteigerung. Die Inflation hilft Ihnen also geradezu, wenn Sie Aktien oder Investmentfonds besitzen. Und aus diesem Grunde schlagen Sachwerte langfristig gesehen immer die Geldwerte! Geldwert kontra Sachwert


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